AZ-Ortsgruppe Rendsburg

und Vogelfreunde

 

 

Um Mitglied in unseren Verein zu werden, können Sie zu einer unserer Versammlungen kommen.
Den Ort und Termin finden Sie unter - Wir über uns -.

 

Geschäftsordnung
der

AZ-Ortsgruppe Rendsburg und Vogelfreunde Rendsburg

§ 1
Name und Sitz der Ortsgruppe
Geschäftsjahr

1.    Die Ortsgruppe führt den Namen „AZ-Ortsgruppe Rendsburg und Vogelfreunde
       Rendsburg“.
       Sie hat ihren Sitz in Rendsburg.

1.1 Das Vereinslogo ist der Stieglitz mit Schriftzug

2.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck der Ortsgruppe

  1. Die Ortsgruppe hat den Zweck, die Vogelzucht zu pflegen, insbesondere auch die Jugend hierfür zu begeistern und die Zusammengehörigkeit der Vogelzüchter zu fördern.

2.    Die Ortsgruppe verfolgt durch die Förderung der Vogelzucht ausschließlich und
       unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsordnung.Sie
       erstrebt keinen Gewinn und verwendet etwaige Überschüsse ausschließlich zu
       satzungsmäßigen Zwecken.

3.    Sie ist politisch und konfessionell neutral. Sie ist Mitglied der Vereinigung für
       Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht (AZ) e.V. und unterliegt deren Satzung.

4.    Der Ortgruppenzweck soll durch folgendes erreicht werden:
       a: Jährliche Austragung der AZ-Ortsschau bzw. der Landesschau S-H und H.H.
       b: Schulung und Ausbildung der Mitglieder
       c: Teilnahme an der AZ-Landesschau
       d: Teilnahme an der AZ-Bundesschau
       e: Abhalten von Versammlungen und Vorträgen
       f: Veranstaltung von einem jährlichen Vereinsfest

g: Gemeinsame Ausflüge und Grillabende

§ 3
Mitgliedschaft

1.    Mitglieder können nur Einzelpersonen werden.Welche die Ziele des Vereins unterstützen. In den Geschäftsführenden Vorstand kann nur ein Vereinsmitglied gewählt werden wenn dieses mindestens 3 Jahre im Verein ist .

2.    Bei Jugendlichen soll das Mindesalter 10 Jahre betragen. In begründeten Fällen können
       Ausnahmen gestattet werden.

3.    Jugendliche haben die schriftliche Einwilligung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
       vorzulegen.

4. Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für die Ortsgruppe erworben haben,

       können durch Beschluß der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.


§ 4
Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.    Ehrenmitglieder und ordentliche Mitglieder ab 16 Jahre haben das Stimmrecht in den Versammlungen
       und in der Jahreshauptversammlung bei Angelegenheiten die dem Verein betreffen.

2.    Bei AZ-Angelegenheiten haben nur AZ-Mitglieder das Stimmrecht.

3.    Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Jahreshauptversammlung
Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt an vereinsinternen Veranstaltungen teilzunehmen.

4.    Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich
       entstandene Auslagen.

5.Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Ortsgruppe.

6.    Die Mitglieder sind angehalten,
       a: die Ziele der AZ und der Ortsgruppe nach besten Kräften zu fördern
       b: den Beitrag rechtzeitig zu entrichten
       c: sich am Schauwesen zu beteiligen oder durch andere Aktivitäten zu unterstützen

d: und im Sinne des Vereins Handeln

7.Haftungsansprüche für Schäden , gleicher Art an dritte , hat die AZ-Ortsgruppe und Vogelfreunde eine Vereinshaftpflichtversicherung vorzuhalten. Für Schäden die dem Verein durch schuldhaftes Verhalten eines Mitgliedes entsteht , haftet das Mitglied ; bei Minderjährigen Mitgliedern haften die Erziehungsberechtigten

 

§ 5

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

1.    Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Geschäftsführende Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Geschäfstführende Vorstand eine Aufnahme ab, so kann die abgewiesene Person hiergegen Berufung zur Jahreshauptversammlung einlegen. Diese Entscheidung ist wie im § 11 Abs. 3 abzustimmen und damit endgültig.

2.    Die Mitgliedschaft endet
       a: durch Austritt aus der Ortsgruppe
       b: durch Ausschluß aus der Ortsgruppe

3.    die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Geschäftführenden Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine vierteljährliche Kündigungsfrist zum Schluß des Kalenderjahres einzuhalten.

4.    Der Ausschluß erfolgt durch beschlußdes Geswchäftführenden Vorstandes
a: wenn ein Mitglied mit der Bezahlung des Jahresbeitrages im Rückstand ist.

4a. Den Ausschluß beschließt die Jahreshauptversammlung
a: bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Geschäftsordnung oder gegen die Interessen der Ortsgruppe.
       b: wegen unehrenhaftem Verhalten inner- und außerhalb des Ortsgruppenlebens.
       c: wegen groben unkammeradschaftlichen Verhaltens.
       d: aus sonstigen schwerwiegenden , die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

5.    Ein Ausschlußantrag kann nur von einem Ortsgruppenmitglied oder dem Vorstand der AZ- Ortsgruppe Rendsburg und Vogelfreunde Rendsburg, vertreten durch den Vorsitzenden, gestellt werden. Über den Ausschluß, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet die außerordentliche Mitgliederversammlung der AZ-Ortsgruppe Rendsburg und Vogelfreunde Rendsburg mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor der Entscheidung der Versammlung ist dem Mitglied, unter Setzung einer Frist von mindestens vierzehn Tagen Gelegenheit zu geben, sich den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluß ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.

6.    Gegen diesen Beschluß ist die Berufung zur Jahreshauptversammlung statthaft. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von dreißig Tagen nach Zugang des Ausschließung-
     beschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Jahreshauptversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben

7.    Wird der Ausschließungsbeschluß vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so
        kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluß sei unrecht-
       mäßig.

8.    Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliederverhältnis,
       unbeschadet des Anspruches der Ortsgruppe auf rückständige Beitragsforderungen. Eine
       Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen und Spenden ist ausgeschlossen.

 

§ 6
Jahresbeitrag

1.    Der Jahresbeitrag wird von der Jahreshauptversammlung beschlossen. Der Beitrag ist auch
dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied aus der Ortsgruppe während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder im ersten Jahresquartal eintritt.

2.    Neu eingetretene Mitglieder sind erst dann stimmberechtigt, wenn die Jahresquartalsbeiträge
       vollständig entrichtet sind. Ausnahmen kann der Vorstand gewähren.

3.    Der Jahresbeitrag ist bis zum 01.04. des Geschäftjahres zu entrichten, bei Neumitgliedern
       bei der Aufnahme. Um von seinem Stimmrecht gebrauchzu machen , ist der Jahresbeitrag vor der Jahreshauptversammlung zu entrichten.

       4. Alle Jugendliche Mitgliedersind bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei.

5.    Die Beteiligung an Ausstellungen und Veranstaltungen wird bei Nichtzahlung des Jahres-
       beitrages vom Vorstand untersagt.

6.    Bei Familienangehörigen besteht die Möglichkeit von Familienbeiträgen.

 

§ 7

Organe der Ortsgruppe

      

Die Organe der Ortsgruppe sind:
       a: der Geschäftsführende Vorstand
       b: der Erweiterte Vorstand
       c: die Versammlung

d: die Jahreshauptversammlung

 

 

§ 8
Der Vorstand

1.    Der GeschäftsführendeVorstand besteht aus:
       a: dem 1. Vorsitzenden
       b: dem 2. Vorsitzenden (Stellvertreter)
       c: dem Schriftführer
       d: dem Kassierer
       e: dem Ausstellungsleiter

1a. Der Erweiterte Vorstand besteht aus dem Geschäftführenden und dem Vorstand f bis l
       f: dem Gerätewart
       g: dem Jugendwart
       h: dem Spartenobmann Kanarien
       i: dem Spartenobmann Exoten
       j: dem Spartenobmann Wellensittiche
       k: dem Spartenobmann Großsittiche
       l: dem Spartenobmann Wildvögel

2.    Die Ortsgruppe wird gerichtlich und außergerichtlich vom 1. und 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis darf der 2. Vorsitzende jedoch nur dann vertreten, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

3.  Der Geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Ortsgruppe. Ihm obliegt die Verwaltung desVereinsvermögens und die Ausführung der Ortsgruppenbeschlüsse.

4.    Zum Abschluß von Rechtsgeschäften, die die Ortsgruppe nicht mit mehr als € 500,- belasten, ist der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall auch der 2. Vorsitzende, nach Absprache mit dem Geschäftsführenden Vorstandes bevollmächtigt. Für den Abschluß von Rechtsgeschäften, die die Ortgruppe mit mehr als € 500,- belastet, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

5.    Der Kassierer verwaltet die Ortsgruppenkasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.

6.    Der Gerätewart verwaltet und pflegt das Ortgruppeneigentum und führt Buch über den Bestand.Gerät und Ortsgruppeneigentum dürfen nur mit Genehmigung des Geschäftsführenden Vorstandes ausgegeben werden.

7.    Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Es kann nur ein AZ-Mitglied in den Geschäftführenden Vorstand gewählt werden.Ausnahme ist der Ausstelungsleiter. In den erweiterten Vorstand können auch nicht AZ Mitglieder gewählt werden. Er bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Der Vorstand wird in der Weise gebildet, daß die Jahreshauptversammlung aus ihrer Mitte heraus den 1. Vorsitzenden sowie alle weiteren Vorstandsmitglieder wählt. Dann wird im jährlichen Rhythmus das Ehrenamt des 1. Vorsitzenden und des 2. Vorsitzenden neu gewählt. Angefangen mit dem Amt des 1. Vorsitzenden. Der 1. Vorsitzende darf z.Zt. nur ein Ehrenamt innehaben. Alle anderen Vorstandmitglieder sollten auch nur ein ehrenamt innehaben. Die Wiederwahl ist möglich.

8.    Der Geschäftführende Vorstand und der Erweiterte Vorstand fassen ihre Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. Der Geschäftsführende Vorstand ist Beschlußfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Erweiterte Vorstand ist Beschlußfähig , wenn mindestens acht Vorstandsmitglieder anwesent sind. Bei Beschlußunfähigkeit muß der 1. Vorsitzende binnen vierzehn Tagen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen und abhalten. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenVorstandsmitglieder beschlußfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf die besondere Beschlußfähigkeit hinzuweisen. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

9.    Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Jahreshauptversammlung zu bestellen.

10. Der Gesammte Vorstand der Ortsgruppe ist außerdem berechtigt, Vereinsstrafen in Form von     Verwarnungen, sowie organisatorischen Sperren und zeitlich befristeten Ausschlüssen zu  verhängen.

11. Vereinsstrafen werden verhängt:
       a: für leichte Verstöße – VERWARUNUNG
       b: für schwere Verstöße – SPERREN
       c: für schwere Verstöße – AUSSCHLUß AUF ZEIT

12. Für die Abwicklung des Verfahrens gelten analog die Punkte 5 bis 7 des § 5.

 

§ 9
Jahreshauptversammlung

  1. Die Jahreshauptversammlung ist im ersten Viertel des Kalenderjahres vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, mit einer Frist von dreißig
    Kalender-Tagen einzuberufen und abzuhalten.
2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.

3. Anträge

a. Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen mindestens fünfzig Kalender-Tage vor der jeweiligen Jahreshauptversammlung schriftlich beim 1.Vorsitzenden eingereicht werden.

b. Es können während der Jahreshauptversammlung Dringlichkeitsanträge gestellt werden, wenn sich die Mitglieder mit 2/3 Mehrheit für diesen Antrag , dessen Beratung und Abstimmung aussprechen.

4.    Der Vorstand kann auch jeder Zeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
       Hierzu ist er verpflichtet, wenn der zehnte Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter
       Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder
       unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens dreißig
      Kalender-Tagen einzuladen.

5. Die Hauptversammlungen sind beschlußfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Mit-
gliederstimmen feststellbar sind. Bei Beschlußunfähigkeit muß binnen dreißig Kalender-Tagen eine
zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einberufen und abgehalten werden. Diese
ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitgliederstimmen beschlußfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf die besondere Beschlußfähigkeit hinzuweisen.

 

§ 10
Aufgaben der Jahreshauptversammlung

       Die Jahreshauptversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

       a: die Wahl des Vorstandes
       b: die Wahl von zwei Kassenprüfer auf ein Jahr.
            Einmalige Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Ortsgruppen-
kasse und die Buchführung jederzeit zu prüfen. Über die Prüfung der gesamten Buchführungund der Kasse haben sie der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten.
       c: die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichts
            der Kassenprüfer und der Erteilung der Entlastung.
       d: Ernennung von Ehrenmitgliedern
       e:  die Beschlußfassung über Geschäftsordnungsänderungen und alle sonstigen ihr vom
Vorstand unterbreiteten Aufgaben, sowie die nach der Geschäftsordnung übertragenen Angelegenheiten.
       f:  Beschlußfassung über die Auflösung der Ortsgruppe.

 

§ 11
Beschlußfassung der Hauptversammlung

  1. Den Vorsitz in den Hauptversammlungen führt der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter .
2. Die Hauptversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Mitglieder, es sei denn, die Geschäftsordnung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmenabgabe bei Jugendlichen ist zulässig.

3. Die Beschlußfassung, die Wahl des Geschäftsführend Vorstandes erfolgt in geheimer Abstimmung mit mindestens _ 50 % ja Stimmen.

Die Wahl der anderen Vorstandsmitglieder , und Kassenprüfer erfolgen durch offene Abstimmung.Wenn ein Mitglied oder Vorstandsmitglied darauf anträgt, erfolgt sie geheim. Enthaltungen und ungültige Stimmabgaben sind nicht mitzuzählen.

4. Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder ist bei Stimmengleichheit ein zweiter Wahlgang, nach einer zehnminütigen Beratungspause, erforderlich. Ergibt der zweite Wahlgang abermals
Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

 

§ 12
Beurkundung von Beschlüssen
Niederschriften

  1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
2. Über jede Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 13
Geschäftsordnungsänderung

       Eine Änderung der Geschäftsordnung kann nur durch die Jahreshauptversammlung
       beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Bekanntgabe des zu änderden Paragraphen
       der Geschäftsordnung in der Tagesordnung anzugeben. Ein Beschluß, der eine Änderung der
       Geschäftsordnung enthält, bedarf der Mehrheit von dreiviertel der anwesenden Mitglieder-
       stimmen.

 

§ 14
Monatsversammlung

  1. Aufgabe der Monatsversammlungen

a: Verlesung und Genehmigung des Protokolls
b: Mitteilungen von Ortsgruppen- und AZ-Belangen
c: Schulung und Ausbildung von Mitgliedern durch Spartenobmänner
d: Vorträge und Erfahrungsaustausch
e: Bekanntgabe von Ausstellungsterminen
f: Beratung für das jährliche Vereinsfest , Grillfest oder sonstige Veranstaltungen
g: Wahl des Festausschusses
h: für die Erledigung besonderer Aufgaben können aus dem Mitgliederkreis
          Ausschüsse eingesetzt werden
       i: Vorbereitung der AZ-Ortsschau oder der Landesvogelschau

2. Die Leitung der Versammlungen liegt in den Händen des 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung in den Händen des 2. Vorsitzenden, bei Verhinderung beider in den Händen
eines vom 1. Vorsitzenden bestimmten Vorstandsmitgliedes.

 

3. Tagesordnung, Anwesenheit

a: zu Beginn jeder Versammlung hat der Versammlungsleiter die Tagesordnung bekannt zugeben.
b: über jede Versammlung ist eine Anwesenheitsliste zu fertigen.

 

4. Anträge

a: Anträge zu Versammlungen müssen mindestens zehn Kalender-Tage vor der jeweiligen
    Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden.
b: Es können während der Versammlung Dringlichkeitsanträge gestellt werden, wenn sich
    die Mitglieder mit 2/3 Mehrheit für diesen Antrag, dessen Beratung und Abstimmung
    aussprechen.

 

5. Rednerliste, Rednerzeit

a: Der Versammlungsleiter kann bei Bedarf eine Rednerliste führen , in welche die
    Redner in der Reihenfolge ihrer Meldung einzutragen sind. Er hat den Redner nach dieser
    Liste das Wort zu erteilen.
b: Bei Anträgen erhält der Antragsteller zu Beginn der Aussprache das Wort zur Begründung
    seines Antrages.
c: Die Rednerzeit kann auf Antrag begrenzt werden. .

 

6.Abstimmung

a: Nach der Beratung sind die gestellten Anträge zur Abstimmung zu bringen. Über den
    weitgehendesten Antrag ist zuerst abzustimmen.
b: Vor Auszählung der Stimmen hat ein zu bestimmendes Vorstandsmitglied die Durch-
    zählung und Prüfung der abgegebenen Stimmen auf Vollzähligkeit und Gültigkeit
    vorzunehmen.
c: Zur Annahme ist einfache Stimmenmehrheit notwendig, falls die Geschäftsordnung keine
    andere Stimmenmehrheit vorschreibt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
    Stimmenenthaltungen sind zulässig.

 

8. Form der Abstimmung

a: Die Abstimmung geschiet durch Handhebung der Mitglieder. Auf Verlangen ist bei der
    Abstimmung durch Hand die Gegenprobe zu machen.
b: Wenn ein Mitglied oder Vorstandsmitglied darauf anträgt, ist die Abstimmung geheim
    durchzuführen.

 

§ 15
Schriftverkehr

       a: Innerhalb der Ortsgruppe führt der Vorstand selbständigen Schriftverkehr.
b: Der über die Ortsgruppe hinausgehende Schriftverkehr muß dem Ortsgruppenvor-
    sitzenden mit einer Durchschrift zur Mitzeichnung vorgelegt werden. Dieser hat das
    Recht, für Schreiben nach Form und Inhalt eine Änderung zu verlangen.

 

§ 16
Mittelverteilung

       Die Ortsgruppenbeiträge und etwaige Ausstellungüberschüsse werden ausschließlich für die
       Geschäftskosten des Vorstandes und für AZ- und Ortsgruppenveranstaltungen verwendet.

 

§ 17
Fußringe

entfällt

 

§ 18
Vermögen

  1. Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Ortsgruppenzwecks verwendet.
2. Niemand darf durch Verwaltungausgaben, die dem Zweck der Ortsgruppe fremd sind , oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 19
Ehrungen
Auszeichnungen

  1. Alle Ehrungen und Auszeichnungen dürfen nur an Ortsgruppenmitglieder der AZ-Ortgruppe und Vogelfreunde Rendsburg vergeben werden. Die zu übergebenden Ehrennadeln werden vom Vorstand auf dem jährlichen Ortsgruppenfest überreicht. Die für eine solche Ehrung
    vorgesehenen Mitglieder werden dazu eingeladen.
2.Jedes Ortsgruppenmitglied kann dem Vorstand Vorschläge unterbreiten. Diese Vorschläge sind dem Vorstand der Ortsgruppe bis zum 01.12. ( Datum des Poststempels ) jeden Jahres einzureichen. Der schriftlich abzufassende Vorschlag muß die besondere Verdienste, die bei der Vergabe berücksichtigt werden sollen, enthalten.

 

3. An die Mitglieder ergeht keine Aufforderung zur Abgabe von Vorschlägen. Briefe mit Vorschlägen, die einen Poststempel nach dem 01.12. tragen, können für das jeweilige Vergabejahr nicht mehr berücksichtigt werden. Nicht befürwortete oder zu spät eingereichte Vorschläge können im nächsten Jahr erneuert werden.

4. Über die Vergabe von Ehrennadeln oder anderen Auszeichnungen entscheidet der Vorstand in seiner Sitzung vor der Jahreshauptversammlung. Sollte eines der Vorstandsmitglieder für eine Ehrung vorgeschlagen sein, so hat es während der Beratung und Abstimmung über seine Nominierung den Versammlungsraum zu verlassen und kein Stimmrecht. Der Vorsitzende der Ortsgruppe hat über die Vergabe Aufzeichnungen zu führen. Diese Unterlagen müssen die Namen, Vereinszugehörigkeit, Vergabejahr und die Auszeichnung des zu ehrenden Mitgliedes enthalten.

 

5.Das Mitglied, das den Vorschlag unterbreitet hat, ist über die Vergabe oder Ablehnung einer Ehrung des oder der Vorgeschlagenen zu verständigen.

 

§ 20
Ortsgruppenauflösung

  1. Die Auflösung der Ortsgruppe erfolgt durch Beschluß der Hauptversammlung, wobei drei Viertel der erschienenen Mitglieder für die Auflösung stimmen müssen.
2. Die Hauptversammlung nennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

 

3.    Das Vermögen der Ortsgruppe fällt an den „Naturschutzbund Deutschland e.V.“
       Landesverband Schleswig-Holstein, der es ausschließlich zum Schutz der heimischen
       Vogelwelt zu verwenden hat.

 

§ 21
Inkrafttreten der Geschäftsordnung

       Vorstehende Geschäftsordnung tritt mit der Genehmigung der Jahreshauptversammlung
       Februar 2015 in Kraft und hebt alle vorherigen Geschäftsordnungen und zu dieser
       Geschäftsordnung in Widerspruch stehenden Beschlüsse der AZ-Ortsgruppe Rendsburg auf.

 

       Rendsburg, Februar 2015

       Der Vorstand

 

 

Diese abschrift der Geschäftsordnung ist ohne Gewähr.